Bau- / Leistungsbeschreibung
(Kurzbeschreibung)
3-Sterne 72 Zimmer Hotel mit Tagungsraum
1. Hotelneubau
Die nachfolgende Leistungsbeschreibung gilt, soweit sie nicht im Widerspruch zu den Festlegungen und Anforderungen gemäß dem Generalübernehmervertrag steht.
Bei Abweichungen bzw. Änderungen gelten die Festlegungen und Anforderungen des Generalübernehmervertrages.
Bauausführung, Materialien und Dimensionen sind vorrangig geregelt durch die allgemein anerkannten Regeln der Technik (a.a.R.d.T), den DI-Normen und den Verarbeitungsrichtlinien der Produkthersteller und Fachverbände.
Weichen Vorgaben zur Bauausführung, zu Materialien und/oder zu Dimensionen in der Leistungsbeschreibung von denen aus den Nachweisen des Wärme-, Brand- oder Schallschutzes ab, sind die Vorgaben der Nachweise mindestens einzuhalten.
1.0 Angaben zur Erstellung der Bodenplatte
Zur Erstellung der Bodenplatte erhalten Sie von uns die notwendigen Angaben inkl. Statik. Die Grundleitung in der Bodenplatte wird von unserem Installateur während der Erstellung eingebaut und ist im Festpreis enthalten. Die Bodenplatte ist grundsätzlich aus WU-Beton zu erstellen.
Rohbau und Konstruktion
1.1. Außenwände
Die Außenwände werden aus massiven Beton Wandelementen erstellt.
B 25 D= 16 bzw. LB 15, D=16,
1.2. Decken
Die Decken werden als aussteifende Scheiben, massiv in Ortbeton B 25 gemäß statischer Berechnung ausgeführt.
1.3. Innenwände
Die Innenwände werden in Beton Wandelementen (alternativ Trockenbau) nach statischen und schallschutztechnischen Erfordernissen erstellt. Trennwände B 25 D=16, Treppenhaus und F90 Wände B 25 D= 20, Badezimmerwände Planblock D=8,
1.4. Fußböden
Die Fußbodenbeläge im Eingangs- und Empfangsbereich bestehen aus Cottofliesen. Die Haupttreppe besteht aus Stahlbeton mit Cottofliesenbelag. Die Nottreppe wird aus verzinktem Stahl hergestellt.
Die Flure im Erdgeschoß und den Obergeschossen erhalten Teppichboden. Der Boden im Heiz- und Anschlußraum besteht aus Beton und Estrich.
1.5. Türen
Die Eingangstür (Doppeltüranlage) wird als doppelflügelige Alu-/Glastür gefertigt.
Die Hotelzimmertüren sind Schallschutztüren mit absenkbarer Bodendichtung (Schallex) Sie werden entsprechend den DIN-Vorschriften eingebaut.
1.6. Fenster
Alle Fenster im Erd-, Ober- und Dachgeschoß sind Kunststoffenster. Alle Fenster werden nach den wärme- und schallschutztechnischen Erfordernissen verglast und versiegelt. ( WSG 1.1, SSK 3 )
1.7. Dach
Die Dachkonstruktion wird in Holz mit entsprechender Dämmung ausgeführt und erhält eine Eindeckung aus Botonziegeln. Je nach Lage und Vorgabe des Bauamtes kann eine andere Dachform gewählt werden. Rinnen und Regenrohre in Zink.1.10. Brandschutz,
1.8. Brandschutz
Alle laut Brandschutzbestimmungen notwendigen Maßnahmen sind in die Planung des Gebäudes einbezogen und werden berücksichtigt.
1.9. Wärmedämmung
Die Wärmeschutzmaßnahmen werden entsprechend den einschlägigen DIN-Vorschriften ausgeführt.
1.10 Außenputz
ca. 3 mm Scheibenputz inkl. Armierung, Abbrennsperre, Gewebewinkel, im Sockelbereich Silikatanstrich.
2. Installation
2.1. Heizungsinstallation
Für die Beheizung des Hauses wird eine geschlossene Warmwasser-Zentralheizungsanlage vorgesehen, die mittels eines gasgefeuerten Heizkessels betrieben wird. Die Aufstellung der Heizung erfolgt im Dachgeschoß. Die Heizungsanlage wird mit den erforderlichen Absperr- und Sicherheitseinrichtungen, Umwälzpumpe, Druckausdehnungsgefäß und einem Kaltwasseranschluss ausgestattet. Vor der Heizraumtür wird ein Notschalter installiert.
Die Rohrleitungen bestehen aus Kupferrohren/VPEc mit Pressfitting und werden entsprechend den Wärmeschutzbestimmungen gedämmt. Der Schallschutz entspricht DIN 4109 (35 dBa).
Als Heizkörper kommen Flachheizkörper, die mit Thermostatventilen und absperrbaren Rücklaufverschraubungen ausgerüstet werden. Die Regelung der Heizungsanlage erfolgt über eine vollautomatische, elektronische, außentemperaturabhängige Heißwassertemperatursteuerung. Der individuelle Wärmebedarf wird durch eine Zeitschaltuhr mit beliebig einstellbarer Absenkungszeit gesteuert und über 10-Zonen-Ventile geregelt, welche einzeln abschaltbar sind. Die einschlägigen Bestimmungen der Heizanlagen-Verordnung werden eingehalten.
In alle Hotelzimmer und Nebenräume werden Flachheizkörper mit Thermostatventilen eingebaut.
2.2. Lüftungsinstallation
Für die fensterlosen Bäder werden Einzelentlüftungsanlagen mit gemeinsamer Frontluftleitung vorgesehen entsprechend den DIN-Vorschriften.
2.3. Sanitärinstallation
Bäder, Küche und WC-Räume werden mit entsprechenden sanitären Einrichtungsgegenständen ausgestattet. Das Abwassernetz wird in muffenlosen, schallgedämmten (DIN 4109) PVC/PE-Rohren bzw. SML-Rohren installiert, für Trinkwasser-, Warmwasser- und Zirkulationsleitungen wird Kupferrohr/VPEc eingesetzt.
Alle Leitungen sind gegen Wärmeverluste bzw. Schwitzwasserbildung isoliert.
Zisterne: Das vom Dach aufgefangene Regenwasser wird in eine Zisterne geleitet. Von dort wird es bei Bedarf mit einer Tauchpumpe in das eigens dafür vorgesehene gesonderte Leitungsnetz (nur für WC-Spülung) gepumpt.
Sollte der Wasserstand der Zisterne nicht ausreichend sein, so wird Frischwasser über ein Hauswasserwerk in das Leitungsnetz gepumpt.
2.4. Elektroinstallation
Die Installation und die Erdung werden nach den VDE- und EVU- Vorschriften, mit entsprechenden Anschlußwerten, durchgeführt.
Die Installationsleitungen werden unter Putz verlegt bzw. in einem Wandkanalsystem.
Blitzschutz und Erdungsanlage werden inklusiv Fundamenterder, Potentialausgleichsschienen, Anschlüsse an Wasser-, Gasleitungen, Regenfallrohre und -rinnen, sanitäre Einrichtungsgegenstände aus Kupfer komplett mit Spannungsableitern eingebaut und inkl. Blitzschutzprüfbuch übergeben.
2.5 Solaranlage
Für die Solaranlage werden auf dem Dach 8 Solarkollektoren installiert. Das dort aufgeheizte Wasser wird in Pufferspeichern von 1500 Liter gelagert.
Die Solaranlage ist mit Frostschutzmittel gefüllt. Die Erwärmung des Brauchwassers erfolgt über einen Wärmetauscher im Speicher.
2.6 Energiesparschalter
Für alle Gästezimmer mit Leuchtanzeige.
2.7 W-LAN
Komplette W-LAN Verkabelung.
3. Ausstattungsbeschreibung
3.1.. Bodenbeläge
In der Rezeption, Frühstücksraum und Treppenhaus werden Cottofliesen unglasiert, Rutschfestigkeit R 10, Abrieb 5, 1. Wahl mit Fliesenriemchen eingebaut.
In den Fluren im EG und 1. OG sowie in den Hotelzimmern im EG und 1. OG wird rollstuhlfester Teppichboden B1-Ware verlegt.
Die Bodenbelege in den Naßzellen, Herren- und Damen-WCs sind keramische Bodenfliesen 30/30.
Im Küchenbereich werden Steinzeug-Bodenfliesen, rutschfest, 15x15, Farbe grau verlegt.
Heizungsraum und Hausanschlußraum: staubbindender Anstrich auf Estrich.
3.2. Wände
In der Rezeption, im Frühstücksraum, Treppenhaus und in den Fluren: gestrichene Glasfasertapete.
In den Hotelzimmern: Raufasertapete, Anstrich nach Wahl.
Die Naßzellen werden im Duschbereich gefliest, verbleibende Fläche wird mit Latexfarbe matt, wasch- und scheuerfest gestrichen.
Gäste-WCs Damen und Herren: im WC- und Urinalbereich Steingut-Wandfliesen weißscherbig, 20x25; 1. Wahl; verbleibende Fläche Latexfarbe, matt, wasch- und scheuerfest.
Küche: Steingut-Wandfliese 15/20m (20/25), weiß, 1. Wahl, Deckenhoch.
3.3. Decken
Decken im öffentlichen Bereich werden mit 1 x gestrichener Raufasertapete beklebt.
Sämtliche Decken und Unterzüge im nicht öffentlichen Bereich werden mit Kunststoff- Dispersionsfarbe weiß gestrichen.
3.4. Elektroinstallation
Hauptverteiler befindet sich hinter der Rezeption. Von hieraus sind sämtliche Sicherungen für Zimmer, Flure, Innen- und Außenbeleuchtung zu steuern.
Alle Flurlichtquellen werden über Bewegungsmelder gesteuert.
Das Treppenhauslicht sowie die Reklamebeleuchtung wird über Zeitschaltuhr gesteuert.
Satellitenanlage mit 20 Programmen = 18 x TV, 2 x Radio.
3.4. Naßzellen
Die Naßzellen sind ausgestattet mit wandhängendem Tiefspül-WC, 90x75er bodenebener Dusche, Duschabtrennung, Marmorgranulat-Waschbecken, vollflächigem Spiegel, WC-Rollen- und Ersatzrollenhalter, Handtuchablage, Fön.
3.5. Gäste-WCs
Damen-WC: wandhängendes Tiefspül-WC, Marmorgranulat-Waschtisch
mit entsprechender Lichtblende, Spiegel, WC-Rollen- und Ersatzrollenhalter.
Herren-WC: dito, mit zusätzlichem Urinal-Becken.
Personal-WC: wandhängendes Tiefspül-WC, Waschbecken, Spiegel.
3.6. Schließanlage
Transponderkarten.
Hotelneubau:
4. Einrichtung
4.1. Hotelzimmer
Boxspring-Bett 160 x 200, Wandpaneele mit 2 Nachtkonsolen und Beleuchtung, 1 Schreibtisch, 1 Wandleuchte, 1 Sessel, 1 Stuhl ohne Armlehne, 1 Tisch, 1 Kofferbock mit 5 Gleitschienen, 1 Schrankelement mit 3 Einlegböden und Kleiderstange mit 5 Kleiderbügeln, TV-Wandkonsole, 1 Wandleuchte, 1 Spiegel, 1 Bild, Stores und Verdunkelungsgardine.
4.2 FrühstücksraumTische und Stühle der Hotelgröße angepasst. Frühstücksbuffet: Einbauten mit integriertem Kühlteil und Mundschutz, Wand- und Gardinendeko.
4,3 Tagungsraum
6 Tische 70x140, 20 Stühle, Verdunkelungsgardinen.
4.4 Rezeption
Rezeptionstresen, Backoffice mit Schlüsselfächern, Lampen.
4.5. Bar
Einbauten mit Gläserschrank sowie Theke mit Zapfanlage und Getränkekühlung, Beleuchtung.
4.6 Flure
Teppichboden, Zimmernummern, Feuerwehrpläne, Lampen, Notbeleuchtung.
Bei Anschluss an Montana Hotels Deutschland
4.7 Betreiber
Qualifizierter Betreiber mit Pachtvertrag über 15 Jahre + 2 x 5 Jahre Option wird von Montana gestellt. Muster-Pachtverträge können eingesehen werden.
4.8 Werbeschilder
1 Schilde „Hotel Montana“ beleuchtet,
1 Schild „Hotel Montana“ mit Zimmerpreisangabe beleuchtet.
4.9 Werbung (Erstausstattung)
Montana Fahnen,
Hemden/Blusen mit Werbeaufdruck,
1000 Visitenkarten,
10.000 Hausprospekte,
10.000 Briefbögen,
10.000 Anmeldeformulare,
10.000 Formulare - Gästebefragung,
überregionale Werbung,
Personalschulung.
5.0 Protel - Hotelsoftware
5.1 Küche
(ausgerichtet auf Garni) Stahlarbeitstisch, Spültisch, Durchlaufspülmaschine, Handwaschbecken, Kühlschrank, Tiefkühlschrank, E-Herd.
